...yemen... y.a.r... die yemenitische arabische republik... 1984-1987...


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...aktuell...

...seit monaten tobt im yemen ein bürgerkrieg zwischen den möglicherweise vom iran unterstützten shiitischen huthi rebellen und der militärkoalition unter führung von saudi-arabien...

mehr dazu in der übersicht...


...bericht vom juni 2015 über die situation in sadah nach bombadierungen mit vielen fotos... von hussain albukhaiti | pro huthi aktivist...  →   what have you done to my sadah

...wikipedias beschreibung des huthi aufstandes...    de.wikipedia.org/wiki/huthi-konflikt | en.wikipedia.org/wiki/houthi_insurgency_in_yemen

...sadah 2015... nach luftangriffen gegen die huthis...  foto: hussain albukhaiti...

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...sadah... auch saada oder sa'da... liegt im norden des yemens in der nähe der saudischen grenze... somit gab es natürlich vieles aus saudien, was es sonst im lande kaum gab... die stadt ist geprägt von Ihrer lehmarchitektur und der sie umgebenden stadtmauer, sowie der dazugehörigen stadttore... hier haben wir 3,5 jahre gelebt... gäbe es keine autos, würde man sich ins mittelalter versetzt fühlen...  →   de.wikipedia.org/wiki/sa'da

...da sind welche aus sadah... die sind durchgekommen... das war die original aussage des botschafters der brd bei einem empfang zu dem wir eingeladen waren... wir sind gerne hingegangen, denn es gab alkohol !!...

...hauptstrasse nach sadah vor dem stadttor

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...altstadt...

...stadtmauer aus lehm

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...sabur technik...  die lehmhäuser werden auch heute noch in der tradionellen lehmwulsttechnik erbaut... man errichtet meist an einem tag den grundriss des hauses aus einer etwa 60cm hohen lehmschicht... am nächsten tag wird die zweite schicht auf der ersten aufgebracht usw... ist die raumhöhe erreicht wird mit holz eine decke gelegt und mit lehm verfüllt... danach geht es mit dem nächsten stockwerk weiter... es gab bis zu 200 jahre alte, in sabur technik erbaute, lehmhäuser... bei einem erdbeben wie es sie im yemen desöfteren gab, sind steinhäuser eingestürzt, lehmhäuser bekamen allenfalls einen riß, der sich leicht mit frischen lehm reparieren ließ...

...ein steinmetz bearbeitet steine für einen hausbau... jeder stein wird von hand zugeschlagen... bei tropischen temperaturen...

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...die festung von sadah...  wurde auch noch als gefängnis genutzt...

...al hadi moschee... die berühmte moschee ist für nichtmoslems leider nur von aussen zu bestaunen...

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...sandsturm...

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...abendstimmung...

  ...blick aus unserem fenster auf die festung

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...the people of sadah...

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...mein freund hussein

...ein wirklicher said... ein höflicher gebildeter und feiner herr

...durchaus üblich, händchenhaltende mit kalaschnikov und djambia bewaffnete männer

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...auf dem souk...  der rial ist die offizielle yemenitische währung... bis 1962 war jedoch auch der rial feranzi [der französische rial, so bezeichnet man den maria theresien taler, der durch napolion in den nahen osten kam] offizielles zahlungsmittel... er wurde aufgrund des hohen silbergehaltes, auch noch während meiner tätigkeit, auf dem souk in sadah als zahlungsmittel akzeptiert...

...gemüsemarkt

...das gab es alles zu kaufen

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...bäcker

...und metzger

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...handwerker auf dem souk...

...aus leder und holz wird eine babywiege hergestellt, man kann sie als bett, als schaukel oder als tragetasche verwenden...

...eine lokale besonderheit...töpfe die aus einem stein herausgehauen wurden...

...fenstermacher...

...das material der fenster bestand aus einem kalk-gips gemisch, dazu kam alabasterstaub, der die fenster wetterfest macht...

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...vor der stadtmauer...

...der friedhof

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...die "slums" mit fernsehantennen...  die bewohner der slums waren meist dunkelhäutige nachkommen der ehemaligen afrikanischen sklaven... sie waren für die müllbeseitigung in sadah zuständig...

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...umland...

...ein bauernhof

...vater mir söhnen

...oma mit ihrem enkel

...abends in der mafradsch [wohnzimmer]

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...piste zu einem der grössten [schmugel-] märkte im yemen... dem souk al talih

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..der berg um leila [mutter der nacht]... von dem es heißt, dass er von dschins [geistern] bewohnt ist... der berg wird deshalb gemieden... ich habe ihn erklettert um der sache auf den grund zu gehen... dschinns habe ich keine gesehen, aber ich muß sagen, dass die geisterstadt, die ich auf dem gipfel vorfand, doch recht gruselig war...

 

 

 

 

 

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